Die Diagnose von mir und meinem Schrauberfreund: vermutlich feuchtelt hinten links der Radbremszylinder und tropft Bremsflüssigkeit auf die Beläge. Diese Diagnose bestätigte sich dann auch im Verlauf der Reparatur.
Also beim freundlichen Onlinezubehörhändler anhand der KBA-Nummer im Fahrzeugschein, bei mir 0709 / 590. Ich fahre den Typ602D mit dem 309D Antrieb. Also 5 Zylinder 88PS.
Bestellt wurden die Bremsbacken, die Radbremszylinder und der Montagekit (Federn, Scheiben und den nötige Kleinkram). Kein Noname, sondern in meinem Falle FEBI. Die Sache kamen fix
Rad runter, Trommel ab, ging sehr leicht, nichts festgegammelt oder so. Um dann festzustellen, die Bremsbacken sind zu klein oder meine Trommeln zu groß. Dann mit Zahnschmerzen zu Mercedes um dann festzustellen: Bremsbacken für Mein Womo (bei Mercedes geht man nach Fahrgestellnummer). Nicht lieferbar. Die Radbremszylinder wären zu bekommen, Stück 85€, Montagekit auch nicht aber Bremstrommeln hätte ich für Stück 300€ bekommen können. Dort agb man mir den Tip, Backen neu belegen lassen. Das dauert, man muß die Sachen einschicken und die Räder sind halt ab. Da ich keinen Platz habe, an de,m ich mein Womo aufgebockt stehen lassen kann nochmal bei einem anderen Onlinehändler geschaut.
JA und super, dort gab es unter meine KBA zwei verschiedene Versionen, für Trommel mit 230 und 250mm. Montagekit gabs auch und Radbremszylinder sowieso. Alles bestellt ( auch wieder FEBI), und alles für unter 100€.
Der Einbau war nicht wirklich schwer, aber es gab Probleme. Die Radbremszylinder und das Montagekit waren identisch mit den ausgebauten Teilen. Bei den Bremsbacken gab es ein paar kleine „Abweichungen“. So fehlten an zwei Backen an der Unterseite die passenden Bohrungen zur Aufnahme der unteren Feder. Mit der vorhandenen Bohrung fehlte der Feder jegliche Spannung. Also „kreative“ Lösung. Die Aufnahme für die Koppelstange der Handbremse benötigte auch einigen „Feinschliff“. Alles entlüftet. Die Einsteller justiert und hydraulisch passte es. Die Bremse bremste. ABER die Handbremse ließ sich nicht einstellen, egal wie weit ich das Bremsseil verstellt habe. Nun, da ich ohne Handbremse nicht zum TÜV kann, musste eine andere Lösung her. Da ich die alten Backen noch nicht entsorgt hatte, habe ich diese zum Belegen gegeben. In meinem Fall war das die Firma REBI in Solingen. Dort wurde ich gute beraten, man kann unter unterschiedlichen Belägen wählen. Wartezeit 1 Woche. Eigentlich waren wir schon auf dem Weg nach Portugal
Nach einer Woche abgeholt, für die Arbeit 170€ bezahlt.
Der Einbau ging ratz fatz. Bein Vergleich der vorhanden Ersatzteile konnte man dann doch feststellen, das die Teile aus dem Zubehör an mehreren Stelle kleine Abweichungen, zb. Bei der Anlenkung der Handbremsmechanik, Hebel etwas kürzer als beim Origial und so weiter hatte. Das führte wohl in der Summe dazu, dass die Handbremse nicht einzustellen war. Der Hebel der Mechanik wurde durch die Radnabe blockiert.
Die Passform, die Spannung der Federn das war alles besser. Die Handbremse einzustellen war ein klacks.
Morgen geht es nochmal zum TÜV und ich bin da guter Dinge.
Also, meine Empfehlung nach dieser Katastrophe:,die Bremsbacken im Fachbetrieb neu belegen lassen.
